......
|
Neue Einblicke in den Hundekörper
|
|
High Tech in der Veterinärmedizin
|
|
Der gläserne Hund ist wohl der Traum eines jeden Tierarztes. Ein Blick auf das Tier und die Ursache seiner Krankheit könnte dingfest gemacht werden. Einen guten Schritt weiter auf dem Weg zu einer besseren Diagnostik ist man nun mit der Technik der Kernspintomographie, die genau jene Einblicke verschafft, die Röntgen und die auf Röntgentechnik basierende Computer- tomographie nicht bieten können. Das sind vor allem detailreichere Bilder von den weichen Geweben im Körper.
|
|
Besonders bei der Suche nach den Ursachen von neurologi- schen Erkrankungen wie z.B. Epilepsie oder Lähmungen hat sich die Kernspintomographie bewährt. Aber auch feine Sehnen- und Bänderschäden, Risse in Knorpel und Knochen oder andere krankhafte Veränderungen können mit Hilfe der Kernspintomo- graphie erkannt werden.
Im Gegensatz zum Röntgen und der Computertomographie arbeitet der Kernspintomograph nicht mit Strahlung. Man bedient sich vielmehr der magnetischen Eigenschaften von Wasserstoff- atomen, die sich in jedem Körpergewebe befinden. Bisher sind bei dieser Methode keine Nebenwirkungen bekannt geworden. Allerdings muss der Hund in Narkose gelegt werden, da er sich während der Untersuchung nicht bewegen darf.
|

Die Kerspintomographie liefert gute Bilder weicher Gewebe (hier: Hirntumor)
|
|
Rund 800 Mark und mehr kostet eine Untersuchung. Das liegt an den hohen Anschaffungs- kosten für das Gerät (ca. 1 Million) und seiner Wartung (ca. 200.000 Mark pro Jahr). Ein solch teures Gerät kann sich der Tierarzt von nebenan natürlich nicht leisten. Früher nutzten die Tier- ärzte wenn nötig Kernspintomographen in Krankenhäusern. Um die menschlichen Patienten nicht zu verschrecken, konnten Aufnahmen von Tieren oft erst in den späten Abendstunden vorgenommen werden. Mittlerweile gibt es einZentrum speziell für Tiere, in das der Haustierarzt überweisen kann. MAGNOSTIC GmbH, An der Weidenmühle 18, 67598 Gundersheim, Telefon 0 700 / 624 667 84, Internet: www.magnostic.com. Die Behandlung nach der Diagnose über- nimmt dann wieder der Tierarzt.
|
|
|